Elmar Lechers Homepage
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Frauen und Shoppen(Wir verbreiten Stereotypen - Teil 1) Disclaimer: All diese Aussagen hier sind Verallgemeinerungen ohne Wert und ich weiss das. Niemand ist wirklich so, nochnichtmal meine Freundin. Deshalb entbehrt das alles ja auch total einem Wahrheitsgehalt. Frauen und Shoppen, das das was besonderes ist wissen wir ja schon lange. Am heutigen Tage wurde mir das mal wieder vor Augen geführt. Frauen und Männer shoppen anders, das hat jeder schonmal gehört. Für Frauen macht Shoppen Spass. Ich denke es steht für Sie ungefähr auf einer Stufe mit Sex. Naja, ok, nicht ganz. Schonmal von Frauen einen Satz a'la "Heute hatte ich schlechte Laune, dann bin ich Shoppen gegangen. Danach ging es mir wieder gut." Würde ein Mann niemals sagen. Dort klingt das eher so: "Heute hatte ich gute Laune. Dann musste ich mit meiner Freundin / Frau Shoppen gehen." "Was für ein Stress mit Männern shoppen gehen zu müssen" - "Männer konnen nicht shoppen!" Diese 2 Sätze hört man öfter. Doch was ist dran? Ein Versuch einer Betrachtung. Manchmal glaube ich das Shoppen der Frauen entspricht dem Autofahren der Männer. Der Weg ist das Ziel. Es macht einem Mann garnix aus stundenlang durch die Gegend zu fahren es sei denn Er steht im Stau. Limit: Tankfüllung. Es macht einer Frau garnix aus stundenlang durch die Stadt zu laufen und zu Shoppen es sei denn es ist Stau an der Kasse. Limit: Geldbeutel. Für Frauen ist also der Weg das Ziel - wie für viele von uns beim Autofahren. Für dies werden wir nun unökologisch gescholten werden - darauf antworte ich, dass das Shoppen (= Kaufen mit dem Ziel des Kaufens nich des Besitzens) unökonomisch ist. Auch das hehre Ziel des Einkaufens an sich - der folgende Eigentumsübergang, der im Eigentum und dem daraus folgenden Recht des Besitzes endet, weisst Unterschiede auf. Ich will jetzt auf die Läden (seien es Schuh- oder Klamottenläden) herumreiten, mir reicht das herumreiten auf der Zielgewichtung. Stichwort Design <-> Praxistauglichkeit. Ich trage oft - fast immer - meine Bundeswehrstiefel. Ich bekam sie am 4. Oktober 1993 in Hildesheim ausgehändigt und sie halten bis heute. Ein Ausbund der Langlebigkeit. Naja, und dass sieht man ihnen an. Aber wisst Ihr was? Mich hat in meinem ganzen Leben noch nie ein Mann gefragt, wann ich mir neue Schuhe kaufe, weil die alten ja ganz alt aussehen. Höchstens wurde gefragt, ob sie noch OK sind. Meine Mutter fragt mich ca 3 mal am Tag - wenn ich sie denn sehe - ob ich mir nicht mal neue Schuhe kaufen will. Meine Freundin ähnlich, wenn auch deutlich diskreter und lieber. Männer kaufen andere Waren. Form follows Function, diese Maxime des guten Designs wird dort eher verfolgt. Kleidung soll in erster Linie funktional sein und erst dann kommt das Aussehen. Eine Hose ohne Hosentaschen? Eher nicht. Bei Frauen kein Problem. Auch das einkaufen selbst - der Vorgang, der sich nach dem Betreten des Einzelhandels abspielt - unterscheidet sich. Für den Mann dauert der ideale Einkauf ca 2min. Es ist schliesslich nur ein §433 mit anschließender Aushändigung von Ware und Geldmittel. Für eine Frau hingegen dauert der ideale Einkauf ziemlich lange. So lange, bis man neben den Sachen, die einem gut gefallen auch die, die einem so lala gefallen anprobiert hat. Ein Mann, der 10 Hemden anprobiert? Undenkbar. Auch der Handel hat (zum Glück) teilweise darauf reagiert. Die Hemden für Männer sind eingeschweisst, die für Frauen hängen auf der Spindel. Danke Einzelhandel! Nun müssen wir die Hemden nicht auch noch anprobieren, wenn wir mit unseren Frauen einkaufen gehen. Fazit: Es gibt viele Versuche, den zwischengeschlechtlichen Stress beim Einkaufen zu reduzieren. Die meissten Männer haben inzwischen akzeptiert, dass Frauen ewig brauchen. Hingegen schlägt mir von Frauenseite bisher wenig Verständnis für meine Einkaufsgewohnheiten entgegen. Manchmal möchte man eine Frau als Stilberaterin mitnehmen, weil man selber davon zu wenig versteht. Ich kann jedoch nur empfehlen: Männer, geht alleine einkaufen. Alles andere bringt nix ausser Stress.
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© 1999,2001 Elmar Lecher |